FinkKübert
"Jazz Bliss" - 2013 (CD 87247)
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  "Bliss", das englische Wort für Glückseligkeit, wird in Verbindung mit dem Begriff "Jazz" zu einer Zustandsbeschreibung: Musik als Wechselspiel zwischen Spielern und Zuhörern, als Auslöser einer besonderen Form des Glück-Empfindens. "Jazz Bliss" begeht den Weg, sich diesem gemeinsamen Zustand anzunähern.

Posaunist Achim Fink, bekannt u. a. durch seine vielfältigen Arbeiten mit den Talking Horns oder mit der Formation Furiopolis, und der Pianist Martin Kübert präsentieren ein wunderbar relaxtes Duo-Album mit 14 Eigenkompositionen. Der angenehme, sanfte Klang der Posaune, die melodiösen und fein ausgearbeiteten Kompositionen und das vertraute Zusammenspiel der beiden Agitatoren bilden ein fantasievolles Exempel des kammermusikalischen Jazz und bieten durch die exzellente Produktion ein ebenso unterhaltsames wie audiophiles Hörvergnügen.

Seit ihrer ersten musikalischen Begegnung vor über 20 Jahren in der Afro-Pop-Band "Dunyabele" haben sich zwischen Martin Kübert und Achim Fink vielfältige Projekte ergeben. Neben Konzerten und öffentlichen Anlässen wurde in Clubs gespielt, Filmmusiken aufgenommen oder Hörspiele vertont. Einen großen Stellenwert bekamen die Bühnenmusiken an den Theatern in Köln, Koblenz, Bonn und Düsseldorf. Hierbei wurde neben Songs von z. B. Tom Waits oder den Tiger Lillies eigene stimmungsvolle Musik entwickelt, die den Inszenierungen starke und kontrastreiche Dynamik verlieh.

Die Einladung zum Jazz Bliss-Festival 2011 in Yangon / Myanmar war Anlass, sich verstärkt der Arbeit im Duo zu widmen. Hier boten sich Möglichkeiten zur Gestaltung eines Programms ausschließlich mit Klavier und Posaune sowie zur Begegnung mit Musikern aus Myanmar. Es war der deutsche Beitrag zu diesem jungen internationalen Festival in einem sich langsam öffnenden historisch wie kulturell spannenden Land.

Die CD "Jazz Bliss" ist das musikalische Resultat. Spielfreude und Intuition, Komposition und Improvisation fügen sich ineinander, die Musik sucht dabei stets Struktur und folgt logischen Spannungsbögen. Wie "Kurzgeschichten & Episoden in Tönen" führen die Stücke den Zuhörer in unerwartete musikalische Welten.