Furiopolis blow up (CD 87098)
"dornrös chenwecker" - 2005 (CD 87112)
 

Furiopolis ist eine Stadt aus Zwiebeltürmen und Wolkenkratzern. Hier hausen fünf wilde Jazzgesellen und machen sich über das deutsche Volkslied her. Wüste Blechgelage jagen schmachtende Wiegenlieder. Walzer geraten aus dem Takt und wieder hinein.

Tiefgang und Schabernack geben sich die Hand. Furiopolis-Volksliederjazz für das Dorf und die Welt. Markus Türk und Manfred Heinen lernten sich auf dem Konservatorium in Arnheim/Niederlande kennen und spielen seit den frühen 90er Jahren in unterschiedlichen Projekten und Besetzungen, vor allem aber als Duo zusammen. Als Jazzduo hatten sie dann irgendwann mal die Idee, statt amerikanischer Standards das Liedgut ihrer eigenen Kultur, nämlich deutsche Volks- und Kinderlieder, mit denen sie aufgewachsen waren, neu zu inter-pretieren und weiterzuentwickeln. Daraus entstand u. a. das nachfolgende Projekt:

FURIOPOLIS ist die Erweiterung des Duos FURIOSEF (Manfred Heinen, Markus Türk) zum Quintett. Dabei ist hoch interessante Musik im gesamten Spannungsfeld des Jazz wie Latin, Free Jazz, Swing, New Orleans, Bebop, etc. herausgekommen. Das Ganze wird augenzwinkernd serviert mit einem Instrumentarium, das vom Entenlockruf bis zum Berimbau reicht. Und so entstehen dank der Experimentierfreudigkeit des Ensembles neue, überraschende Klangwelten jenseits aller fest gefügten Klischees. Beim Internationalen Jazzfestival in Viersen im September 2003 hinterließen sie ein restlos begeistertes und schmunzelndes Publi-kum.