Harald Haugaard & Helene Blum
  "Julerosen" - 2016 (CD 87330)
 
  Harald Haugaard
  "Lys og forfald" - 2015 (CD 87287)
 
   
  "Den femte søster" - 2012 (CD 87222)
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  Die Sängerin Helene Blum und der Geiger Harald Haugaard gehören weltweit zu den gefragtesten dänischen Künstlern. Sie stellen die Tradition in einen aufregenden, modernen Kontext. Lustvoll und mit souveräner Leichtigkeit bewegen sie sich dabei zwischen Folk, Klassik, Jazz und Ballade.

Ob melancholische Lieder oder ausgelassene skandinavische Tänze, rein akustisch oder mit elektronischen Sounds verwoben - ihre Musik hat Anmut, Kraft, Poesie und viel Seele. Haugaards grandioses Spiel auf der Fiddle und Helene Blums einfühlsamer Gesang sind tief berührend; jeder Ton atmet. Live nehmen sie das Publikum im Sturm, begeistern durch ihre natürliche, nahbare Art.

Julerosen (Christrose) ist ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert und führt auf eine winterliche Reise durch den Norden: Ins eisigkalte Karelien, wo Hoffnung aus tiefen Flötentönen klingt; zu schwedischen Liedern von St. Staffan, der seine Pferde durch schneebedeckte Wälder lenkt; in die Straßen von Kopenhagen, wo ein kleines Mädchen seine Schwefelhölzer verkauft.

Helene Blum und Harald Haugaard haben einige der besten Künstler vergangener Konzerte eingeladen, um mit ihnen ein brillantes siebenköpfiges Ensemble zu bilden. Sie alle sind von eigener musikalischer Klasse, so schöpft "Julerosen" aus dem ganzen Reichtum nordischer Musik.

Besetzung "Julerosen"
Helene Blum - Gesang, Fiddle
Harald Haugaard - Fiddle
mit
Timo Alakotila (Finnland) - Piano
Tapani Varis (Finnland) - Kontrabass, Obertonflöten
Leo Svensson (Schweden) - Cello
Mikkel Grue (Dänemark) - Gitarren
Sune Rahbek (Dänemark) - Percussion

Lys og forvald -
Harald Haugaard zählt zu Dänemarks besten Musikern. Schon zwölf Mal gewann er den Dänischen Musikpreis und ist auch im Ausland sehr bekannt, in Deutschland u.a. durch sein Engagement als künstlerischer Leiter der Folk Baltica Festival.

"Die Musik ist eine Kraft und ich bin demütig und dankbar, ein Teil davon zu sein" sagt der dänische Violinist, Produzent und Komponist Harald Haugaard anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums Lys og Forfald.

Lys og Forfald (= Licht und Zerfall) schließt seine Trilogie aus den Alben Burning Fields und Den Femte Søster (= die fünfte Schwester) ab. Alle drei Teile erzählen Geschichten über Orte, Menschen und musikalische Begebenheiten, aber während sich die beiden ersten Alben den Themen Zuversicht und Vorfreude auf die Zukunft widmen, ist es bei der dritten und letzten CD nach Haralds eigenen Worten "das Schöne und das Licht, das man im Abschließen, im Alleinsein und im Herbst findet…. Wenn man eine Tür schließt, öffnet sich meist eine andere. Aus Zerfall entsteht Licht."

Exemplarisch dafür stehen die Titel "Prelude" und "Skye-Havnen", über die Harald sagt: "Ich bin im Märchenland von Hans Christian Andersen geboren und aufgewachsen und diese beiden Lieder sind wahre, moderne Märchen, in denen junge Männer zu einer langen Reise aufbrechen, unterwegs herausgefordert werden und gezwungen sind, Entscheidungen zu treffen, die sich später als sehr bedeutsam herausstellen. Wenn man sich entschließt, das Gute und Schöne in den meisten Aspekten des Lebens zu sehen, so kann Zerfall unendlich schön und ergiebig sein."

Vier Jahre hat Harald Haugaard am neuen Album gearbeitet und besonderen Wert darauf gelegt, dass der Sound seiner zeitgenössischen Kompositionen mit ihrer Verwurzelung in der dänischen Musiktradition viel Wärme und Tiefe ausstrahlt - ein Sound, der nur in einem analog produzierenden Studio aufgenommen und gemischt werden kann. Entstanden ist es mit der Helene Blum & Harald Haugaard Band im legendären Medley Studio in Kopenhagen (Radiohead, Prince, Neneh Cherry…). Mit den Musikern der Band verbindet Harald nach fünf Jahren auf Tournee in Europa und Nordamerika und zwischen 400 und 500 gemeinsam absolvierten Konzerten eine so enge musikalische und menschliche Beziehung, dass sie auch stark an der Gestaltung der Stücke und den Arrangements auf dem neuen Album beteiligt waren.

Aber auch illustre Gäste aus der nordeuropäischen Musikszene haben an dem Album mitgewirkt, darunter der schwedische Gitarrist Roger Tallroth, der dänische Jazzpianist Christoffer Møller, Brian Finnegan an der irischen Flöte, und das bekannte bayerische Ensemble Fraunhofer Saitenmusik.

Zum Einsatz bei den Aufnahmen kamen nur die besten akustischen und analogen Mikrophone, Verstärker und Mischpult. Statt auf einen Computerschirm zu starren und auf die Musik zu schauen, schalteten sie nach den Aufnahmen die Computer aus und hörten die Musik nur an, um weiter an ihr zu arbeiten. Über die Aufnahmen sagt Harald: "Ich schulde der Musik sehr viel und muss ihr den größtmöglichen Respekt zollen. Daher ist es wichtig, nicht der Weise zu folgen, wie heutzutage Musik produziert wird, sondern die optimalen Lösungen für die Aufnahme eines Albums zu wählen."

"Es gibt ein paar Stellen auf diesem Album, an denen ich bewusst zurückschaue", verrät Harald Haugaard, doch liegt es ihm fern, in der Vergangenheit zu weilen. "Die Trilogie schließt, wie sie begonnen hat, mit ,Morgen'."