Triakel
"Händelser I Nord" - 2019 (CD 87382)
   
 
"Thyra" - 2014 (CD 87268)
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  "Ulrikas minne - Visor från Frostviken" - 2011 (CD 87204)
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  "Sånger från 63° N" - 2004 (CD 87104)
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  "Vintervisor / Winterweisen" - 2001 (CD 87079)
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  "Triakel" - 1998 (CD 87060)
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  Triakel's Notenheft
 

Das schwedische Trio hebt und veredelt auf dem siebten Album erneut einen großen Musikschatz. Emma Härdelin, Kjell-Erik Eriksson und Janne Strömstedt versetzen sich und uns mit Gesang, Fiddle und Harmonium zurück in Zeit und Raum und haben das zu einer eigenen Kunstform entwickelt.

Triakels Musik ist sehr reduziert, ist fast Understatement, sehr einfach und transparent und mit den sparsamen Arrangements von Geige und Harmonium vollkommen auf Emma Härdelins Stimme zugeschnitten. Auch wenn es sich um unzensiert mörderische Texte handelt, irgendwie schwingt immer etwas Schelmisches bei Triakel mit. In den stimmungsgeladenen Interpretationen bildet das Harmonium meist das brummende, aber sehr spielfreudige Fundament. Emmas Gesang ist der klare Mittelpunkt, bei dem die instrumentale Funktion der Stimme genauso viel Raum einnimmt wie die erzählende. Kjell-Erik gibt den Liedern die endgültige Ausschmückung mit seinem raffinierten und gefühlvollen Geigenspiel.

Auf dem neuen Album präsentieren sie wahre und ergreifende Geschichten aus dem Leben der ‚kleinen' Leute im Norden von Schweden. Zu allen Zeiten haben Menschen ihre Lebensbedingungen in ihrem unmittelbaren Umfeld durch Musik und Text beschrieben: die unerbittliche Natur, die kompromisslose Härte des Lebens mit all den Missgeschicken und Unglücken, Leidenschaften und Morden. Die Titel auf der CD handeln nach Recherchen des Trios von einem Todesfall durch Ertrinken in Jämtland, Messerstechergangs in Halsingland, einem Postraub in Norrbotten und Tragödien anderer Art in Västerbotten. Sie beschreiben wahre Begebenheiten, die seinerzeit die Gefühle vieler Menschen aufgewühlt haben - in Hollywood-Filmen würde stehen "Based on a true story". Das 48seitige Booklet zur CD enthält zeitgenössische Originalberichte (inkl. Übersetzung in Englisch) und weitere Dokumente aus den Archiven.

Geboren wurde das Projekt Triakel anlässlich Silvester 1994. Kjell-Erik Eriksson und Janne Strömstedt lösten ihre Wette ein, gemeinsam lediglich mit Geige und Harmonium aufzutreten. Das Ergebnis war derart erfolgreich, dass es eine Schande gewesen wäre, das Projekt nicht weiter voranzutreiben. Emma Härdelin stieß als Sängerin hinzu - und nach langen Diskussionen stand auch der Name fest: Triakel, was in einem schwedischen Dialekt süßer, schwarzer Lakritz bedeutet. Eine Anspielung auf das Düstere in der Musik kontrastiert von der Stimme der Sängerin.

Triakel sind Emma Härdelin (Gesang, Fiedel - auch bekannt als Frontfrau von Garmarna), Janne Strömstedt (Harmonium, Orgel) und Kjell-Erik Eriksson (Fiedel - u .a. bekannt durch die Folk-Rock Band Hoven Droven).

Discographie: Thyra (2014) - Ulrikas minne (2011) - Ten Years of Triakel (2005) - Sånger från 63° N (2004) - Vintervisor (2000) - Innan Gryningen (1999, Single) - Triakel (1998)